Die Behandlung mit dem Muskelrelaxans entspannt bestimmte Gesichtsmuskeln gezielt, um Mimikfalten zu mildern und so das Aussehen zu verjüngen.

Die Behandlung mit dem Muskelrelaxans entspannt bestimmte Gesichtsmuskeln gezielt, um Mimikfalten zu mildern und so das Aussehen zu verjüngen.
Die Botulinumtoxin-Therapie, oft als Botox-Therapie bezeichnet, ist eine medizinische Behandlung, bei der das Nervengift Botulinumtoxin in bestimmte Muskeln injiziert wird, um deren Aktivität zu reduzieren. Diese Therapie wird bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen wie Dystonien, Spastiken und übermäßigem Schwitzen eingesetzt, aber auch zur Faltenbehandlung.
Das Medikament wird mit einer feinen Nadel direkt in den betroffenen Muskel injiziert. Die Wirkung setzt nach einigen Tagen ein und ist nach etwa zwei bis drei Wochen am stärksten. Da die Wirkung zeitlich begrenzt ist, muss die Behandlung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, meist alle drei Monate.
Obwohl Botulinumtoxin in der Regel gut verträglich ist, können in seltenen Fällen Nebenwirkungen auftreten, wie: Bluterguss durch die Injektion (auch bei Patienten, die mit Aspirin behandelt werden), Schwellung, örtliche Infektion oder auch durch eine zu starke Wirkung oder zu hohe Dosis zu starke Schwächung des Muskels z. B. im Gesichts-/Augenbereich mit der Folge eines Herabhängen des Mundwinkels oder Lids. Dieser Effekt/Nebenwirkung klingt jedoch wie der therapeutische Effekt nach einigen Wochen wieder ab.
Die Behandlung darf nicht bei bekannter Allergie gegen Bestandteile des Präparates und bei bestehender oder geplanter Schwangerschaft durchgeführt werden, da bzgl. Botulinumtoxin und Schwangerschaft keine ausreichenden Erkenntnisse vorliegen. Patienten mit Antikoagulation (z. B. Marcumar, neue orale Antikoagulantien (Dabigatran, Rivaroxaban, Apixaban u.a.) dürfen in der Regel wegen der hohen Blutungsneigung nicht injiziert werden.
Behandlungen mit Botulinumtoxin:
Botulinumtoxin blockiert vorübergehend die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln. Dadurch entspannen sich die behandelten Muskeln.
Die Wirkung beginnt meist nach 4 bis 7 Tagen und erreicht ihr Maximum nach etwa 10 bis 14 Tagen.
In der Regel hält die Wirkung 3 bis 6 Monate an, abhängig von der behandelten Region und individuellen Faktoren.
Die Injektionen werden mit sehr feinen Nadeln durchgeführt. Die meisten Patienten empfinden nur ein leichtes Stechen.
Mögliche Nebenwirkungen sind leichte Schwellungen, Rötungen, Blutergüsse oder Kopfschmerzen. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind selten.
Schwangere und stillende Frauen sowie Personen mit bestimmten neuromuskulären Erkrankungen sollten auf eine Behandlung verzichten.
Für etwa 4 Stunden sollte man nicht liegen und intensive körperliche Aktivitäten am Behandlungstag vermeiden.
Ja. Bei fachgerechter Anwendung können Falten reduziert werden, ohne dass die natürliche Mimik verloren geht.
Bei rein ästhetischen Behandlungen müssen die Kosten selbst getragen werden.
Sobald die Wirkung nachlässt, kann die Behandlung erneut durchgeführt werden. Üblicherweise erfolgt dies alle 3 bis 6 Monate.
Ja, die meisten Patienten können direkt nach der Behandlung ihren normalen Alltag fortsetzen.